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1945: Der letzte Akt

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Schlingen zum Erhängen aus dem KZ Sachsenhausen

Foto: Akg-Images/dpa

Gino Pezzani wurde im April 1945 mit mehr als 30.000 anderen Häftlingen aus dem Konzentrationslager Sachsenhausen Richtung Nordwesten getrieben. Hunderte von zu Tode Erschöpften blieben am Wegesrand liegen und wurden durch Angehörige der SS-Begleitmannschaft noch wenige Tage vor der Befreiung durch die Rote Armee erschossen. In der Nähe von Wittstock kam es zwischen dem 23. und 29. April im Belower Wald sogar noch dazu, ein Lager unter freiem Himmel zu errichten.

Gino Pezzani hat überlebt und hinterlässt 1950 ein Zeugnis des Todesmarsches. Der Schweizer Maler, als politischer Häftling in Sachsenhausen, stellt auf seinem Gemälde das Leiden der Evakuierten in den Mittelpunkt, die sich mit letzter Kraft auf den Bei…

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