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„In Budapest wäre ich fast kaputtgegangen“

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„In Ungarn sollen Regisseure leiden, damit das Stück Erfolg hat“

Foto: Holger Talinski für der Freitag

Das Treffen findet in ihrer Berliner Wohnung statt. Ein großer Holztisch steht in der Küche, wenig Licht kommt herein, das Fenster geht auf den Innenhof. Panni Néder, 31, raucht selbst gedrehte Zigaretten. Sie wirkt ruhig und seltsam lebenserfahren.

der Freitag: Frau Néder, warum sind Sie überhaupt aus Budapest weggegangen?

Panni Néder: Ich hatte damals, 2011, gerade mein Studium als Regisseurin an der Universität für Theater und Film in Budapest absolviert. Und kam mit einem Erasmus-Stipendium nach Berlin, weil ich in die Stadt verliebt war. Ich kam damals so oft es ging nach Berlin, habe Freunde und Theaterfestivals besucht. Und wollte in Budapest inszenieren. Aber die politi…

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