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Der Ni-Ni-Präsident

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Plastikblumem im Haar: Marcon vertritt keinen altbackenen Nationalismus, sondern die neoliberal grundierte „Start-up-Nation“

Foto: Ludovic Marin/AFP/Getty Images

Noch vor gut einer Woche sonnte sich Emmanuel Macron beim Besuch in den USA im byzantinisch geratenen Pomp, mit dem ihn Donald Trump empfing und herzte. Das kam in Frankreich nicht sonderlich gut an. Die Plattform rue89.com fühlte sich Fotos ausgesetzt, die „an die Riten der Orang-Utans“ erinnern. Mehr als die Pilgerreise nützt, schaden Macron ein Jahr nach seinem Wahlsieg Streiks und Proteste. Außer den Piloten und dem Bodenpersonal legen gerade die Eisenbahner der SNCF das Land jede Woche für vier Tage lahm. Die Studenten wehren sich mit Universitätsbesetzungen gegen eine Studienreform und den finanziellen Notstand im…

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