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Und auf wen zielen wir heute?

Ende der 80er Jahre hat sie zum ersten Mal „drüben“ gearbeitet, bei einem Mode-Shoot. Seither ist die britische Fotografin Jane Hilton von der US-amerikanischen Kultur fasziniert, besonders von den gesellschaftlichen Gepflogenheiten im stellenweise noch immer wilden Westen: „Ich habe Arizona und die Weite des Horizonts kennen gelernt. Das war natürlich das genaue Gegenteil von der Gegend, in der ich aufgewachsen bin“ – im grauen, beengten London. Die Fotografin verliebte sich in Land und Leute, wie sie sagt, und sie kehrte immer wieder zurück, um Cowboys und Kasinos, Bordelle und Burlesque-Künstlerinnen zu fotografieren, Menschen, die nicht notwendigerweise etwas Illegales tun, aber auf ihre je eigene Art ein extremes Leben führen und oft gegen soziale Normen verstoßen.

Auch Hiltons akt…

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