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Problemtiere

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Abwehrhund Hund und Sprengstoff (➝ Kampfdelfin) verbindet eine spezielle Beziehung. Im Zweiten Weltkrieg dienten die Tiere jedoch nicht – wie sonst – dazu, Explosionen mit ihrer feinen Spürnase zu verhindern, sondern sie waren dafür da, ebendiese auszulösen. Als sogenannte Panzerabwehrhunde wurden sie vor allem von der Roten Armee eingesetzt, um mit Sprengstoff bepackt unter Wehrmachtspanzer zu kriechen und diese mit sich in die Luft zu jagen.

Damit die Hunde für diesen zutiefst unintuitiven Einsatz bereit waren, wurden sie zuvor mit reichlich Futter konditioniert. Die Hundeminen setzten sich allerdings nicht durch, konnten die Vierbeiner doch bisweilen die eigenen Panzer nicht von den gegnerischen unterscheiden. Gerade in der Stresssituation des Angriffs rannten sie zu den – zuminde…

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