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„Ich opfere nicht“

Bis 20. Oktober 2016 bleibt Pjotr Pawlenski in Untersuchungshaft. Der russische Künstler sitzt seit 9. November 2015 im Gefängnis, nachdem er zum Auftakt seiner Aktion Bedrohung die Tür des russischen Geheimdiensts FSB in Moskau anzündete und sich verhaften ließ. In den vergangenen Tagen war Pawlenski ständiger Gast vor Moskauer Gerichten. Am 26. und 27. April wurde über seine Aktion Freiheit verhandelt, bei der er auf einer Brücke in St. Petersburg Reifen anzündete, um darüber seine Verbundenheit mit den Ukrainern auf dem Maidan zu symbolisieren. Deshalb ist er wegen ideologisch motiviertem Vandalismus angeklagt. Einen Tag später, am 28. April, sollte die lang erwartete Vorverhandlung über die Aktion Bedrohung stattfinden. Der Termin fiel kurzfristig aus. Die Richterin verlegte die Ver…

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