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Rache am Mann

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Die Autorin verknüpft ihre Rachefantasien mit der antiken Bildwelt der Harpyien

Foto: Olaf Krüger/imageBROKER/Picture Alliance

Nach über einem Jahr Ausnahmezustand könnte man dazu neigen, zu vergessen, dass Beziehungen und Familienleben auch in normalen Zeiten eine Herausforderung sind. Eine deutliche Erinnerung daran kommt von der britischen Autorin Megan Hunter. Nachdem sie in ihrem gefeierten Debüt Vom Ende an (2017) das Mutterwerden vor dem Hintergrund einer gewaltigen Naturkatastrophe geschildert hat, widmet sich ihr zweiter Roman, Die Harpyie, nun den ganz gewöhnlichen Katastrophen des Ehelebens.

Die Mittdreißigerin Lucy, Homeoffice-Mutter zweier kleiner Söhne, erfährt eines Nachmittags, dass ihr Ehemann, der Uni-Dozent Jake, sie mit seiner zehn Jahre älteren Kollegin Vanes…

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