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Prof. Fink und die Erinnerung ans Vergessen

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Der Theologieprofessor Heinrich Fink, 1990

Foto: Manfred Uhlenhut/Picture Alliance/ddrbildarchiv

Unter den Christen in der DDR gab es nur vier Menschen, die sich öffentlich von Oskar Brüsewitz distanzierten, jenem Pfarrer, der sich im August 1976 auf dem Marktplatz in Zeitz mit Benzin übergossen und angezündet hatte. Unter ihnen das Ehepaar Heinrich und Ilsegret Fink. Der Ostberliner Theologie-Dozent diktierte einem Mitarbeiter des Staatssekretariats für Kirchenfragen telefonisch eine Erklärung, die an das SED-Politbüro weitergereicht und kurz darauf in der Neuen Zeit, dem Organ der Block-CDU, abgedruckt wurde: „Der Aufbau des Sozialismus in unserem Lande geschieht in einem vertrauensvollen Verhältnis zwischen Christen und Marxisten, bei dem unterschiedliche Standpunkte stets of…

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