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Fenster der Sehnsucht

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Roberto bat um ein Porträt von sich vor blauem Himmel – um das Foto seiner Familie schicken zu können

Foto: Laurie Jo Reynolds, Courtesy: Photo Requests from Solitary

Toilette, Waschbecken, Tisch, Stuhl, Matratze, 24 Stunden am Tag mit minimalem menschlichen Kontakt, mit den Schreien und dem Lärm von psychisch kranken Mithäftlingen, schlagenden Türen, Befehlen, den Schritten der Wärter auf dem Gang – all das bedeutet Isolationshaft in den Vereinigten Staaten. Zehntausende Gefangene leben in einer Welt aus Beton und Stahl, meist ohne Blick nach draußen. Der Lebensraum ist in etwa so groß wie der Stellplatz für einen Personenkraftwagen. Reformversuche in ein paar Bundesstaaten machen Hoffnung.

Die landläufige Meinung: Gefangene in Isolationshaft müssen die besonders gefährlichen se…

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