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Die Nominierten I

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Collage: der Freitag

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Spiegel Wie Narziss ins 21. Jahrhundert fand: Iris Hanika erforscht die Echokammern unserer Zeit

Selbstzirkulation und Egozentrik, das von wegen durch und durch souveräne Ich, das sich designt und vermarktet – davon erzählt Iris Hanikas neuer Roman Echos Kammern. Wir befinden uns in New York, wo die junge deutsche Schriftstellerin Sophonisbe sich zwischen Partyszene und Großstadttrubel auf die Suche nach einer neuen Sprache und mithin den Sinn des Lebens in allzu beschleunigten und sich permanent wandelnden Zeiten begibt. Wo ist das Glück zu finden in einer von Kapitalismus durchchoreografierten Gesellschaft? Und was ist noch authentisch in einer Epoche virtueller Inszenierungen? Vielleicht die Liebe? Obgleich die Heldin sie vermeintlich in dem w…

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