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Im Netz gefangen

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Corona-Passionsspiel aus Zürich: „Das Lied der Viren“ singt hier Lena Schwarz

Screenshot: Zuhauspielhaus Zürich

Das Publikum kann nicht kommen, die Öffentlichkeit fehlt – was also macht die Kunst in Corona-Zeiten? Im besten Fall nutzt sie den Shutdown zur Besinnung, zur schöpferischen Anstrengung. Künstlerisches Schaffen entsteht nicht zuerst für einen Betrachter oder Zuschauer, sondern aus einer inneren Notwendigkeit und Leidenschaft heraus. Kunst darf als Hingabe, als ein emanzipatorischer Akt verstanden werden, der nicht danach fragt, was das Publikum sagt, die Öffentlichkeit meint, woher das Geld kommt. Wenn nun Künstlerinnen und Künstler vorerst nichts sagen, nichts kundtun, muss das also nicht beunruhigen (beunruhigen muss allerdings, wie es um die wirtschaftliche Existenz…

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