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Pose gewinnt

Ein Buch zur Zeitchiffre 68. Eines von vielen in diesem Jubiläumsjahr. Bei all der Lektüre fragt man sich gelegentlich, ob wir all diese Bücher wirklich brauchen. In diesem Fall aber liefert Armin Nassehi einen interessanten, weil vielschichtigen und zuweilen auch provokanten Zugang zum Phänomen: von Schelsky bis Pop, von Dutschke bis Habermas, bis hin zur Krise der Gegenwart samt der neuen Linken und Rechten als Resultat der 68er-Bewegung. Viel Stoff. Nassehis Buch betrachtet die Entwicklung um das Jahr 1968 herum aus der Perspektive des Soziologen – komprimiert allerdings, so dass man nicht erst ein Bündel Theorie in der Aktentasche mitschleppen muss, um zu verstehen. Oft zwar in Fachsprache gepackt, aber auch für den interessierten Laien fassbar. Sein Buch ist in den Thesen anregend,…

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