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Hausputzerin, Ausputzerin

Gute Nachrichten für die deutschen Rentner. Zum ersten Juli werden sie im Westen 3,22 Prozent mehr auf dem Konto vorfinden, im Osten 3,37 Prozent, womit sich der Renten-Gap in beiden Teilen der Republik minimal schließt. Für manchen Senior wird die Freude aber auch getrübt, denn je nachdem, ob er oder sie noch andere Transferleistungen wie etwa Wohngeld bezieht, kann es wie bei Rosemarie Wollatz vorkommen, dass am Ende netto weniger im Geldbeutel ist. Die alte Dame aus Röbel an der Müritz war darüber derart empört, dass es ihr Fall sogar in die lokale Presse schaffte.

Die anderen, die von einer minimalen Altersrente leben müssen, bleiben in der Regel unterhalb der Wahrnehmungsschwelle. Dass es vielen alten Menschen ökonomisch schlechter geht als vor zehn Jahren, belegt die Tatsache, das…

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