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Berlusconis Traum

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Der Ball ist rund, das Spiel dauert 90 Minuten, Geld schießt keine Tore

Foto: Martin Rose/Getty Images

Es begann mit einem Geisterspiel. Im September 1987 empfing Real Madrid den SSC Neapel in der ersten Runde des Europapokals der Landesmeister. Fans waren wegen Ausschreitungen im Vorjahr keine zugelassen. Und zu Hause in einer seiner Villen saß vor einem seiner Fernseher Silvio Berlusconi und wollte es einfach nicht begreifen. Dass zwei der größten Marken des Fußballs bereits in der ersten Knockout-Runde gegeneinander antreten mussten, wirkte wie ein Sakrileg für einen Unternehmer wie ihn, der neben dem AC Mailand auch die Privatsender-Anstalt Mediaset führte. Neapel mit seinem Superstar Diego Maradona gegen die „Königlichen“ von Real, das hielt Berlusconi als Auftaktpartie sch…

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