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Ungleichheit wirkte an Schulen vor der Krise

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Im hessischen Heppenheim holen Kinder und Eltern Unterrichtsmaterialien an der geschlossenen Grundschule ab

Foto: Alex Grimm/Getty Images

Die Krise bringt es an den Tag und verstärkt die negativen Effekte, schrieb eine amerikanische Freundin kürzlich und meinte damit die ungleiche Risikoverteilung bei der Pandemie für die Armen und Reichen des Landes. Etwas Ähnliches lässt sich in Deutschland beobachten. Zumindest an den Schulen offenbaren sich nun die lange nur wegverwalteten Missstände, von maroden sanitären Einrichtungen über Baumängel bis hin zum Lehrermangel. Während die Privatschulen im digitalen Bildungswettlauf vorwärtsmarschieren und die Nach-Corona-Elite heranbilden, ächzen „Brennpunktschulen“ nicht nur wie üblich hinterher, sondern entwickeln sich, wie eine Lehrerin a…

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