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Ein ehrlicher Umgang mit Sucht

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Mae Martin (l.) als Mae und Charlotte Richie als George in „Feelgood“

Foto: Netflix

„Eine neue Liebe ist wie ein neues Leben“, versuchte uns 1973 schon Jürgen Marcus weiszumachen und vergaß dabei ganz schlagerbetrunken zu erwähnen, dass man sein altes Selbst mit all den Neurosen und Verletzungen dabei nicht einfach abstreifen kann, sondern immer mitzuschleppen hat. Das muss auch Mae (Mae Martin) erkennen, in der nur halb ironisch betitelten Netflix-Serie Feel Good. Die Anfang Dreißigjährige laviert sich mühsam durch die Folgen eines jahrelangen und übermäßigen Kokainkonsums. Für Selbsthilfegruppen wie die „Narcotics Anonymous“ fühlt sie sich eigentlich zu stabil und entzugsgestählt, die unzähligen Drinks nachts im Comedy Club, wo sie vor einer eher unterbegeisterten Handvoll von…

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