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Spiel mir das Lied

„Die Welt ist im Arsch“, schreit der Vater. Und die große Frage ist: Wie soll man selbst in dieser Welt leben? Wie kann ein Kind darin leben?

Mit Angst und Überforderung sind fast alle Figuren in Nacht ohne Sterne des österreichischen Autors Bernhard Studlar konfrontiert. 2017 wurde der Text am Nationaltheater Bratislava uraufgeführt, am Schauspiel Leipzig bringt ihn der 1986 in Eisenach geborene Gordon Kämmerer zur deutschen Erstaufführung. Im zeitlichen Rahmen einer Nacht treffen in einer unbekannten Stadt elf Figuren aufeinander, die sich während der Begegnungen immer wieder mit den Bedrohungen ihres Lebens auseinandersetzen. Das zentrale Motiv des Textes, erklärt Studlar bei der öffentlichen Probe, ist unser aller „Angst vor dem Verlust“. Einmal ist es die Angst des Vaters, seine Ex…

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