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Bloß keine Schuldzuweisungen!

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Pastoren einer örtlichen Kirche bei einem Massenbegräbnis in Katuwapity, Sri Lanka

Foto: Atul Loke/Getty Images

Ein Jahrzehnt nach dem Ende des Bürgerkrieges haben die Bombenanschläge gegen Christen am Ostersonntag Sri Lanka wie ein Hammerschlag getroffen. Die Nachricht von mittlerweile über 350 Toten dürfte alle friedliebenden Bürger erschüttert und Erinnerungen an eine gewalttätige Vergangenheit geweckt haben, in der Terror die nationale Agenda dominierte.

Auch wenn Gewalt für dieses Land nichts Unbekanntes ist, gab es doch noch nie ein Verbrechen dieser Dimension und mit einem solchen Maß an Koordination an nur einem einzigen Tag. Die Rückkehr zur Normalität, genährt durch zehn Jahre einer relativen Stabilität, wurde wirkungsvoll unterbrochen. Die Detonationen vom Ostersonnta…

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