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Macron und Merkel bei Trump

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Die unliebsamen Momente der Diplomatie

Foto: Imago

Ob sie es wollten oder nicht, Emmanuel Macron und Angela Merkel werden in dieser Woche als Bittsteller im Weißen Haus vorstellig, morgen ist dort die deutsche Regierungschefin zu seinen gerade einmal zweistündigen Arbeitsbesuch gebeten. Frankreich und Deutschland haben als Mitunterzeichner und Garantiemächte des Atomabkommens mit Iran allen Grund, bei Donald Trump für dessen Erhalt zu werben. Auf der Kippe steht einer der wenigen Erfolge internationaler Diplomatie in den vergangenen Jahren – eigentlich der einzige.

Gibt der US-Präsident am 12. Mai nicht Order, dass wesentliche Iran-Sanktionen seines Landes ausgesetzt bleiben, verliert dieser Vertrag seine Verbindlichkeit. Einmal verletzt, ist er gegen weitere Verstöße nicht mehr…

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