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„Es geht mir doch nicht um eine neue Partei“

Kaum eine Fraktionssitzung der Linken vergeht ohne Schlagzeilen über internen Streit. Ein Stein des Anstoßes ist für viele, dass Sahra Wagenknecht, die seit Oktober 2015 mit Dietmar Bartsch die Fraktion führt, die Gründung einer neuen linken Sammlungswegung plant. Etliche fürchten die Spaltung der Partei und werfen Wagenknecht zudem vor, dass sie die Forderung „offene Grenzen für alle“ nicht teilt.

der Freitag: Frau Wagenknecht, lesen Sie die Bücher der Schriftstellerin Juli Zeh?

Sahra Wagenknecht: Ich habe das letzte noch nicht gelesen, weiß aber zumindest, dass darin eine Person meines Namen eine miese Rolle spielt. Aber gut, das ist Literatur, damit muss man wohl leben.

In „Leere Herzen“ regiert die „Bewegung der Besorgten Bürger“ Deutschland, die „Innenministerin Wagenknecht“ schaff…

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