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Die Reichen sind auch nur Opfer

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Elisabeth Furtwängler mit ihrem Vater, dem Verleger und Milliardär Hubert Burda

Foto: Patrick Seeger/Picture Alliance/dpa

Es gibt eine Minderheit in Deutschland, die oft unbeachtet bleibt. Sie führt ihr Dasein an den Rändern der Gesellschaft, ihre Probleme spielen meist einfach keine Rolle: die Reichen. Neulich bemühte sich die Burda-Erbin Elisabeth Furtwängler um Sichtbarmachung dieser marginalisierten Community. Sie gestand in einem Spiegel-Interview, sich nicht immer wohlgefühlt zu haben, in die Burda-Dynastie hineingeboren zu sein. Vor allem für sie als Musikerin sei das schwer gewesen, denn mangels anderer superreicher, musikmachender Erb*innen als „Role Models“ habe sie, Furtwängler, lange in der Annahme gelebt, Künstler dürften nicht so privilegiert sein wie sie.

Doch Furt…

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