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„Bulldozer-Edi“ lässt abreißen

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Albanien hat die zur Zeit wohl liberalste Coronapolitik Europas aufzubieten, also fuhr unser Reporter an die Riviera

Foto: Werner Amann/laif

Nichts fasziniert mich an Albanien so sehr wie seine Baupolitik: Einerseits ist da ein geradezu drittweltlicher Wildwuchs, andererseits ein Künstler im Amt des Premierministers, der Hunderte von Schwarzbauten mit rigidem Zentralismus abreißen ließ, am Kreisverkehr der Tiraner Vorstadt Kamza persönlich Legalisierungsurkunden aushändigte und die versunkene Aromunen-Metropole Moscopole ganz aus Stein wieder aufbauen ließ. Der nationalistische Sozialist Edi Rama, seit 2013 im Amt, will am 25. April wiedergewählt werden. Albanien hat die zur Zeit wohl liberalste Coronapolitik Europas aufzubieten, also fahre ich wieder einmal an die albanische Ri…

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