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Adiós, Castro

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Viele Kubanerinnen und Kubaner glauben nicht, dass sich unter ihrem neuen Präsidenten viel ändern wird

Foto: Yamil Lage/AFP/Getty Images

Kein überraschtes Raunen ist zu hören, als Raúl Castro auf diesem VIII. Parteitag verkündet, nach der Präsidentschaft auch die Führung der Kommunistischen Partei abzugeben. Wie schon beim höchsten Staatsamt hat den mittlerweile 89-Jährigen erneut Miguel Díaz-Canel (60) beerbt. Ein Abgang und Abschied nach 62 Jahren, Castro war jahrzehntelang Verteidigungsminister, koordinierte den Sicherheitsapparat und übernahm 2008 die Präsidentschaft, als sich Bruder Fidel gesundheitlich angeschlagen zurückzog und als „Máximo Líder“ aus dem Hintergrund agierte.

„Ich glaube nicht, dass es in naher Zukunft wesentliche Änderungen geben wird“, sagt ein Passant vo…

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