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Erst mal keine Revolution

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Bis auf weiteres hat Bernie Sanders im US-Präsidentschaftswahlkampf 2020 nur noch die Beobachterrolle

Foto: Robyn Beck/AFP/Getty Images

Die Empörung über das „Establishment“ und der Slogan, die Revolution gehe weiter, können die Enttäuschung über Bernie Sanders’ Abschied von den Vorwahlen nicht mildern. Wieder einmal ist in den USA die Suche nach einem Weg, progressiver Politik zu mehr Macht zu verhelfen, gescheitert. Sanders’ Bewegung hat das u. a. deshalb nicht geschafft, weil sie sich überschätzt und so den Aufbau einer Wählerkoalition behindert hat.

Wenn mit „Establishment“ gemeint ist, dass Profiteure des US-Wirtschaftssystems einiges getan haben, um Sanders’ Pläne zu vereiteln, kann das nicht überraschen. Doch ist Sanders weder Opfer kapitalistischer Machenschaften noch von…

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