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Staaten aus Daten

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Ob das Streit gibt?

Fotos: Urban Zintel/Laif

Seit den frühen 1980ern forscht Jürgen Link darüber, was wir normal finden. In seinem neuen Buch widerspricht er der These, dass die großen Konflikte der Vergangenheit angehören, und plädiert dafür, Antagonismen beim Namen zu nennen.

der Freitag: Herr Link, eine österreichische Zeitung lehnte die Rezension Ihres Buches ab, weil es zu anspruchsvoll sei.

Jürgen Link: Ich habe dafür einen neuen Begriff geprägt: Theoriaphobie.

Angst vor der Theorie?

Man sagt: „Man muss die Leute da abholen, wo sie sind.“ Ich auch. Aber man soll sie nicht wieder dahin zurückbringen, wo sie waren.

Praxis ist gefragt?

Die Praxis bringt Herausforderungen, Provokationen. Da wird dann Theorie notwendig, um operativ reagieren zu können. Man muss generalisieren. …

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