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Knüppeldicker Nepp

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Die sogenannten Evzonen, die Leibgarde des Präsidenten, halten die griechische Flagge

Foto: Louisa Gouliamaki/AFP/Getty Images

Seit August 2018 ist die Regierung Tsipras vom Joch der Troika aus EU-Kommission, IWF und Europäischer Zentralbank (EZB) befreit, das letzte der drei Hilfsprogramme lief aus. Was blieb, sind Schulden in Höhe von 180 Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP), der höchste Wert in der Eurozone, dennoch geht es den Griechen dank wiedergewonnener Handlungsfreiheit deutlich besser. Erste eigene Staatsanleihen sind – etwas überzeichnet – ausgegeben. Das Land gilt wieder als solventer Partner, sodass sich Rating-Agenturen wie Standard & Poor’s vom Ranking Ramschniveau verabschiedet haben. Ungeachtet dessen steht das Finanzgebaren Athens weiter unter Beobachtu…

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