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„Ich wollte meinen Machismo verstehen“

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Fernanda Melchor wuchs im mexikanischen Veracruz auf, umgeben von Drogenkartellen und Homophobie. Als Autorin sucht sie nach Gründen für die Gewalt

Foto: Paula Winkler für der Freitag

An einem Frühlingsabend in Berlin stellt Fernanda Melchor ihr Buch vor. In der Fahimi Bar in Kreuzberg hat sich eine spanischsprachige Community versammelt. Am nächsten Morgen treffen wir uns zum Gespräch in einem Café in der Nähe des Checkpoint Charlie.

der Freitag: Frau Melchor, Ihr Roman „Saison der Wirbelstürme“ spielt in einem kleinen mexikanischen Dorf, im Milieu der ruralen Arbeiterklasse. Woher kennen Sie diese Welt?

Fernanda Melchor: Ich bin in Veracruz geboren und aufgewachsen, einem Bundesstaat an der Küste des Golfs von Mexiko. Die Schauplätze im Buch erinnern an diese Gegend. Ich gehör…

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