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Eine andere Partei

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Sollte Jeremy Corbyn ernsthaft als Premierminister in Betracht kommen, dürfte wie üblich der Untergang des Abendlandes winken

Foto: Aaron Chown/dpa

Labour ist laut Umfragen auf der Überholspur. Nach Theresa Mays desaströsen Pleiten beim Umgang mit dem Brexit ist die Premierministerin seit gut zwei Wochen gezwungen, mit Jeremy Corbyn zu verhandeln, um einen von beiden Parteien getragenen Deal zu finden. Die Alternative wären Neuwahlen, ein Risiko, das bei den Konservativen niemand eingehen möchte.

Labours derzeitige Stärke ist aus traditioneller britischer Politikperspektive nicht unmittelbar einleuchtend. Corbyn als Parteichef, so deklamieren die Tories, sei ein „Marxist“, ein Mann mit angeblichen Verbindungen zur nordirischen Republikanischen Armee IRA. Dass er für den tschechi…

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