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Die Fernsehdichter, die sprechenden Toten

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Hat angeblich auch schon mal Peter Handke gelesen: Thomas Gottschalk

Foto: Martin Schutt/Picture Alliance/dpa

Achtung, diese szenische Kolumne beruht auf realen Seherlebnissen, die frühvormittags oder spätnachts – wenn normale Menschen auf Instagram sind, ihren Hund verprügeln oder Bundesliga-Wiederholung gucken – auf Spartensendern des vergangenen Jahrhunderts wie SWR oder 3sat tatsächlich gemacht wurden. „They’ve put me on these interest drugs“, wie es bei David Bowie (Outside) hieß – und für mich, wann immer es um Bücher geht. Die Sendungen hatten öffentlich-rechtliche Titel wie Unter Büchern oder Gottschalk liest?, und sie zu gucken fühlte sich an, als würde man dabei eine furchtbare Schuld auf sich laden. Aber es wurden nie lebendige Tiere verletzt, höchstens Lesergefühle. …

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