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In Wien zuckelt sich’s aus

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Sebastian Kurz scheint einer künftigen Kanzlerschaft nicht abgeneigt Foto: Eibner/Imago

Früher waren Krisen die Ausnahme. Inzwischen ist das nicht mehr so. Zumindest hat man in Österreich das Gefühl, dass Streit und Gezänk, Chaos und Campaigning mittlerweile dominieren. Das ist zwar auch der medialen Übertreibung geschuldet, aber nicht nur. Die Nerven liegen blank, Taktik beherrscht das Terrain. Welche Unfreundlichkeiten können wir ausrichten, wen schießen wir das nächste Mal an oder gar ab? Die Krise ist chronisch geworden, gelegentlich unterbrochen durch bemühte PR-Runden der Regierung aus Sozialdemokraten (SPÖ) und Volkspartei (ÖVP), die Harmonie und Arbeitsfähigkeit suggerieren sollen. Doch das sind Intermezzi. Kein Phrase ist so ausgeleiert wie „Koalition neu“. Sie ist eine…

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