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Im Grenzschutzbunker

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Was tut man, wenn die Welt um einen herum unterzugehen droht? Foto: imago/Bild13

Es ist doch erstaunlich, dass die Väter des deutschen Grundgesetzes so vieles aus der amerikanischen Verfassung übernahmen, aber das Recht auf das Streben nach Glück, wie es die Amerikaner unter „pursuit of happiness“ verstehen, ausließen. Denn was sind Menschenwürde und Menschenrechte ohne die Möglichkeit, sein Leben selbst zu bestimmen? Oder die Hoffnung auf ein besseres Leben? Das Recht darauf ist das eine, aber was ein gutes Leben ausmacht, ist wiederum eine individuelle Entscheidung. Natürlich solange sie sich im Rahmen des Gesetzes bewegt. Das wissen eigentlich auch die Protagonisten in Anne Kuhlmeyers Roman Drift.

Da ist zunächst die Rechtsmedizinerin Metha, für die erst der Tod ein gutes Leb…

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