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„Die Krise geht gerade erst los“

In seiner Doktorarbeit analysiert er Graffiti und Männlichkeit. Mit seinem Wissen nur an der Universität zu bleiben, reicht Christoph May aber nicht. Durch Vorträge und Workshops will er Männer dazu bringen, sich mit ihrer Männlichkeit zu beschäftigen. Sie sollen sich miteinander vernetzen – und ihren Platz im Feminismus finden.

der Freitag: Herr May, Sie bieten Workshops für Männer zum Thema „Feindbild Frau“ an. Und Sie forschen zu Filmen und Serien. Schauen Sie, wie Frauen darin als Feindbild produziert werden?

Christoph May: Ja, daraus habe ich Workshops gebastelt, die mit jeweils ungefähr siebzig Bildern arbeiten – von Donald Trump bis hin zu Game of Thrones. „Feindbild Frau“ handelt von der unbewussten Angst vor Frauen. Die Idee kommt aus dem gleichnamigen Buch von Rolf Pohl. Er st…

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