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Spiel dir dein Stück

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In „Heuvolk“ vom Kollektiv Signa in Mannheim wird das Publikum in der Schlussszene zur Orgie eingeladen

Foto: Erich Goldmann

Statt Stücken schauen wir uns seit einiger Zeit „Stückentwicklungen“ an. Alles ist irgendwie noch im Flow und das Ende der Aufführung offen. Denn die relative Konstante stellen wir dar, die einzubindenden ZuschauerInnen. Die klassische Show „Bühne dort – Publikum hier“ mutet für viele TheatermacherInnen nicht mehr zeitgemäß an. Reizvoller erscheint ihnen eher das Event zum Mitmachen. Also Zelda und World of Warcraft zum Anfassen? So ähnlich. Was zählt, ist die Aktivität, in die es uns zu versetzen gilt. Anfassen gehört in Zeiten der Pandemie nicht dazu, aber Interaktion geht auch auf Distanz. Angesichts geschlossener Bühnen verstärkt sich der Trend.

Großer …

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