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Geld vom Staat nur für Print?

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Die insgesamt 220 Millionen fette „Presseförderung“, mit der die Bundesregierung Presseverlage monetär unterstützen will, klang zunächst wie ein feuchter Verleger:innentraum

Foto: IMAGO/Panthermedia

Förderung ist ein schönes, blumiges Wort. Es verspricht Fairness, Demokratie und Gleichberechtigung: Etwas zu fördern, bedeutet, es wertzuschätzen, eine Ungerechtigkeit auszugleichen. Aus einem „Fördertopf“, der in Illustrationen meist wie ein großer, tönerner Blumentopf aussieht, stammt das Geld, das Menschen und Projekten eigentlich zusteht.

Die insgesamt 220 Millionen fette „Presseförderung“, mit der die Bundesregierung laut einem 2020 gefassten Beschluss Presseverlage monetär unterstützen will, damit diese die „erforderliche digitale Transformation“ leisten können, klang somit zun…

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