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Da dreht sich was!

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Illustration: Ira Bolsinger

Gießen ist eine Autostadt, bislang. Im Zweiten Weltkrieg weitgehend zerstört, dominieren heute gesichtslose Bauten. Eine vier- bis sechsspurige Straße, der Anlagenring, umgibt die Innenstadt. Sternförmig davon führen zum Teil ebenfalls mehrspurige Straßen ins Umland. Die gesamte Stadtplanung ist auf das Auto ausgerichtet. Laut der Lokalpresse bewegten sich 2019 selbst von den Gießener Student*innen – einer Gruppe also, die anderswo mit übergroßer Mehrheit aufs Fahrrad setzt – nur 28 Prozent mit dem Rad fort. In Münster waren es 2018 über 82 Prozent.

Ein Bündnis für eine Verkehrswende will das nun ändern. „Die Voraussetzungen sind gut in Gießen: Die Bevölkerungsstruktur ist relativ jung, und die Topografie erlaubt es, das Fahrrad als Verkehrsmittel zu n…

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