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Der Möchtegern-Spalter

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Für den Wettbewerb um die beste Imitation der NPD hatte er sich spätestens mit seiner Hetzrede von „Netto-Nafris“ qualifiziert

Foto: Metodi Popow/Imago Images

Es kommt nicht alle Tage vor, dass ein Parteichef laut über die Spaltung seiner Partei nachdenkt. Jörg Meuthen, einer der beiden Sprecher der AfD, regte am 1. April an, der „Flügel“ um Björn Höcke und die Rest-AfD könnten in Zukunft getrennte Wege gehen. Kein Aprilscherz: Beide Seiten würden davon profitieren, meinte Meuthen und forderte eine mutige, ergebnisoffene Debatte. Dabei ist Mut sicher nicht die Eigenschaft, die Parteifreunde mit seinem Namen verbinden. Mut, sich mit den völkischen Kräften in der Partei anzulegen, noch viel weniger. Im Gegenteil: Früh suchte Meuthen den Schulterschluss mit den Völkischen, um seine…

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