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Wir müssen geduldig sein

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Bis heute weiß niemand genau, wie viele ruandische Frauen durch die Massaker 1994 ihre Familien verloren haben

Foto: Chip Somodevilla/Getty Images

Lange Zeit wurde dieses Land mit seinen zwölf Millionen Einwohnern nur mit dem vor einem Vierteljahrhundert verübten Völkermord in Verbindung gebracht. Zwischen April und Juli 1994 hatten extremistische Cliquen der Hutu-Mehrheit innerhalb von hundert Tagen über 800.000 Menschen ermordet, rund 70 Prozent der Tutsi-Minderheit, aber auch Mitglieder aus der Twa-Minorität sowie Hutu, die sich nicht an den Massakern beteiligen wollten.

Seit Jahren nun macht Ruanda wegen einer positiven Entwicklung von sich reden, für die besonders die Frauen des Landes zuständig sind, nicht zuletzt Jeanne D’Arc Kanakuze, Präsidentin von „Pro Femmes“. 1992...

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