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Teekannen für die Ewigkeit

Sie standen 30 Jahre unverpackt in einem Seitenflügel des Weimarer Schlosses: Kisten mit 168 Teppichen, Keramiken und Glasobjekten, entstanden in den Werkstätten des 1919 gegründeten Bauhauses, gepackt vom Chef Walter Gropius vor dem Umzug der Schule nach Dessau. Ein einzigartiger Schatz, erweitert – auch dank zahlreicher Schenkungen von Bauhaus-Erben – auf eine Sammlung von 13.000 Objekten. Darunter die Teekanne von Marianne Brandt, die Leuchte von Wagenfeld und Jucker und die ikonische Wiege aus geometrischen Grundformen von Peter Keler. Bisher wurden sie auf nur 206 Quadratmetern gegenüber dem Goethe-Schiller-Denkmal präsentiert.

100 Jahre nach Gründung des Bauhauses und 94 Jahre nachdem Gropius die Studiensammlung verpackt hat, eröffnete jetzt das neue Bauhaus-Museum in Weimar. Fünf…

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