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Schluss mit dem G8-Gemurkse

Das Kind ist in den Brunnen gefallen, wie man so schön sagt, das Schulkind, um genau zu sein. Denn die überstürzte Verkürzung der Gymnasialzeit, das sogenannte G8, entpuppt sich, kurz gesagt, als Bockmist. Das Turbogymnasium war ein Schnellschuss, dem jeder pädagogische Vorlauf fehlte. Der Lehrplan des G9 wurde nicht reformiert, sondern einfach wie eine Ziehharmonika auf acht Jahre zusammengequetscht. Der Lernstoff der Abiturienten quoll dabei seitlich heraus und verwandelte sich zu Mehrarbeit auf dem Rücken der Schüler. Seitdem müssen Schüler einfach länger in der Schule bleiben. Und auch danach ist noch nicht Schluss. Sie müssen zu Hause, also nachmittags oder sogar bis in die tiefe Nacht hinein, büffeln – Hausaufgaben machen und teilweise Stoff mit ihren Eltern durchnehmen, der eig...

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