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Für ein paar Cent

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Vom Mindestlohn sind die deutschen Crowdworker meist sehr weit entfernt Illustration: Susann Massute für der Freitag

Die nächste Stufe der Globalisierung kann man in einem Großraumbüro in Kalkutta besichtigen. Hier klicken sich Inder im Minutentakt durch die Websites von Google, Facebook, Twitter, Ebay. Sie beschriften Bilder, beantworten Nutzeranfragen, sortieren Onlinekataloge. Sie sind die unsichtbaren Datenarbeiter des Internets. Sie machen Crowdworking – monotone Aufgaben, die westliche Firmen ins Netz auslagert haben.

An einem Mittwochnachmittag führt Lukas Biewald, Digitalunternehmer aus San Francisco, durch das Büro in Kalkutta. Biewald, ein Nerd mit Karohemd und Cordhosen, ist der Makler dieser Mikrojobs. Seine Plattform CrowdFlower bringt sie an rund fünf Millionen Men…

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