Loading

Warum es so hart ist

placeholder article image
Keine Floskeln: Why It Is So Hard – Charles Bradley Foto: Dave Mangels/Getty Images

Es fängt nicht perfekt an. Als nach dem Warten und dem instrumentalen Intro der Mann, der auch The Screaming Eagle of Soul genannt wird, in Glitzer gekleidet auf die Bühne kommt, hält man inne für seine Stimme. Man erwartet Ausrufe der Verzweiflung –, er singt doch über den erschossenen Bruder – aber dann fehlt es dem Mikrofonkabel an Durchsetzungskraft. Oder liegt es an Charles Bradleys Intonation?

Die ersten drei Songs sind die bekanntesten seiner ersten beiden Alben No Time for Dreaming (2011) und Victim of Love (2013). Man ist glücklich, den funkigen Hit The World so früh zu hören und stört sich nicht mehr daran, dass Bradley einige Gesangsmelodien in den hohen Sphären herunterbrechen muss. W…

To read the full article / issue please login with your Freitag-ID. If you're not a subscriber of Freitag digital please choose one of our offers below.