Loading

Schöne Worte, aber keine echte Reform

placeholder article image
Reformen? Fehlanzeige Foto: Osservatore Romano/AFP/Getty Images

Blumig schreibt er ja, unser Papst, ganz wie die metaphernreiche Sprache der Bibel. Von stehenden Wassern, die verderben und faulen, wenn sie zu lange stehen, ist die Rede. Steter Fluss macht die Liebe, die wie beim Sauerteig treiben und „austreiben“ muss (Kinderkriegen!). Stillstand jedenfalls sei des Teufels – und damit alles schön fließt, gibt’s morgens einen Kuss und abends, bevor man gemeinsam unter die Decke kriecht, ein paar anerkennende Worte.

Mit Amoris Laetitia – „die Freuden der Liebe“ – hat Papst Franziskus mal wieder so eine Art Brevier vorgelegt für den Umgang mit Ehe, Sexualität und Familie. Für die Katholiken, versteht sich. Die Freuden, das stellt er unmissverständlich klar, sind in der katholischen…

To read the full article / issue please login with your Freitag-ID. If you're not a subscriber of Freitag digital please choose one of our offers below.