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An der Line kleben Blut und Regenwald

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Seltener Fang der US-Küstenwache Foto: U.S. Coast Guard/Getty Images

Ihr Beruf sei „nicht ganz risikolos“, schreibt Ana Lilia Pérez – und untertreibt damit maßlos. Schon einmal begab sich die investigative Journalistin aus Mexiko in Lebensgefahr. 2012 untersuchte sie die Strukturen des mexikanischen Drogenkartells innerhalb der Erdölindustrie, ihr Buch hieß Blaue Hemden, Schwarze Hände. Nach der Veröffentlichung floh sie aus Mexiko nach Deutschland und lebte hier mit einem Stipendium von Writers-in-Exile. Das Programm verschafft verfolgten Journalistinnen und Journalisten Wohnungen, Unterhalt und Gehör. Trotz willkürlicher Haftbefehle, Gerichtsverhandlungen und Morddrohungen kehrte die Autorin 2014 in ihre Heimat zurück – und schrieb mit Kokainmeere abermals eine Geschichte über…

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