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Charme einer Dose Haarspray

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Modell für das geplante Museum des 20. Jahrhunderts. Voraussichtliche Kosten: etwa 350 Millionen Euro

Foto: John MacDougall/AFP

Ein Kunstmuseum kann es sich nicht leisten, den Charme einer Dose Haarspray mit FCKW zu versprühen. Dieses Schicksal aber droht dem Museum des 20. Jahrhunderts in Berlin, bevor es überhaupt gebaut wird. Als „Klimakiller“ hat es der Konservierungswissenschaftler Stefan Simon vergangene Woche in der Zeit bezeichnet, nachdem die aktualisierten Pläne vorgestellt worden waren. Das ist vor allem brisant, weil Simon Direktor des Rathgen-Forschungslabors der Staatlichen Museen zu Berlin ist, die zur Stiftung Preußischer Kulturbesitz gehören, die ihrerseits Bauherrin des neuen Kunstmuseums ist, das nach den Entwürfen von Herzog & de Meuron zwischen Neuer Nat…

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