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Wo sich das Kapital freut, da ist etwas faul

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Rosa Luxemburg bei einer Rede in Stuttgart, 1907

Foto: Imago/United Archives International

Wenns was nützt, zeigt sich das Kapital auch mal weltoffen – so ganz aktuell 50 Familienunternehmen, die wirklich nichts mit dem schnuckeligen Familienbetrieb von nebenan zu tun haben, sondern vielmehr in Milliardendimensionen kalkulieren. Ende März schalteten diese als Familenunternehmen getarnten Global Player große Zeitungsanzeigen und ließen in deutschen Großstädten schöne Plakate verkleben: „Made in Germany – made by Vielfalt“. Protektionistisches Gebaren und EU-feindliche Rechte sind für exportorientierte Firmen eben schlecht fürs Geschäft.

Das Lower Class Magazine wies darauf hin, dass einige der unterzeichnenden Unternehmen in der Vergangenheit einen etwas eigenwilligen Begriff von…

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