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Wenn der See brennt

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Ein infernalisches Gebräu als Ursache der großen Feuer Foto: Dibyangsu Sarkar/AFP/Getty Images

Eines Abends Ende Februar sahen die Bewohner der südöstlichen Stadtteile Bangalores riesige Rauchschwaden in den Himmel steigen. Der Qualm kam aus der Mitte des Bellandur-Sees, dem mit fast vier Quadratkilometern Fläche größten Gewässer der Stadt. Das scheinbar Unmögliche war passiert: Der See hatte Feuer gefangen. Die Feuerwehr fragte sich, wie man einen Großbrand im Wasser am besten löschen könnte. Das Feuer im See loderte zwölf Stunden lang und hinterließ einen riesigen, unheilvollen schwarzen Fleck, der so gar nicht zu den mutmaßlichen Verheißungen und der neuen Geschichte von Bangalore passen wollte. Die Hauptstadt des Bundesstaates Karnataka gilt als das Silicon Valley Indiens un…

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