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„Gibt’s nicht“

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Prosit! Foto: Getty Images

Biergenuss hat ein retardierendes Moment. Anders ist nicht zu erklären, warum so viele Männer beim Trinken an der Flasche hängen: die schmale Öffnung an den Mund gepresst, der Wulst am Flaschenhals leicht mit den Lippen angesaugt – schon lässt sich Bier nuckeln wie aus der Babyflasche. So weit, so gut. Menschen haben eben ihre Angewohnheiten. Aber warum dieses frühkindliche Ansetzen der Flasche auch noch als das männlichste gilt, seit kein Marlboro-Mann mehr mit der Zigarette am Lagerfeuer sitzt, das frage ich mich doch.

Beim Bier gibt es heute eine Riesenauswahl. In den Getränkemärkten sind die Kühlschränke voll mit bayerischen und fränkischen Sorten, Spezialitäten aus Belgien, Polen, Skandinavien und den USA. Bier erlebt einen Imagewandel. Vor allem …

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