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Freiluftgefängnis in Syrien

Obwohl Frau, war Hillary Clinton Saudi-Arabiens Wunschkandidatin für die US-Präsidentschaft nach Barack Obama. Ihr Wahlkampf soll von der Großmacht am Golf mit 20 Millionen Dollar unterstützt worden sein, während die Clinton-Stiftung zusätzlich 50 Millionen Dollar erhielt. Offenbar schien Clinton eine Gewähr dafür, dass die hegemonialen Bestrebungen der Saudis in der Region auf Wohlwollen rechnen konnten. Zudem sprach sie sich dafür aus, über Syrien Flugverbotszonen einzurichten, was die Obama-Administration stets vermieden hatte.

Noch enttäuschender für Riad als der gemächliche, wenn auch keineswegs totale Rückzug Obamas vom syrischen Schlachtfeld klangen gelegentliche Äußerungen in den Wahlreden Donald Trumps über sein künftiges Verhältnis zur saudischen Monarchie. Er sprach davon, da…

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