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Teilen, nicht herrschen

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„Madder“ und „Visiteur“ von Johanna Kandl (2018 bzw. 2019). Ihre Eltern führten in Wien eine Farbenhandlung

Foto: Johanna Kandl/Courtesy of the Artist

Ist Arbeit am Ende? Oder nur unsichtbar? Noch bevor die Corona-Pandemie Homeoffice, digitale Konferenzteilnahmen und durch Zoom-Meetings huschende, potenzielle Infektionsgruppenmitglieder normalisierte, vereinte die Galerie für Zeitgenössische Kunst (GfZK) in Leipzig vor einem Jahr unter dem Titel Am Ende diese Arbeit Neuerwerbungen, Leihgaben und Sammlungsbestände aus drei Jahrzehnten. Zentral war die Installation BEYOND II von Till Exit: Eine echte Kettenzuggarderobe, dank derer mehrere Dutzend Mitarbeiter:innen ihre Kleidung platzsparend in die Höhe ziehen können, statt sie gehäuft an Haken zu hängen. Der Künstler fand sie im D…

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