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Ungereimt und düster

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Überreste des 19. Jahrhunderts in der Postmoderne: Häuser im viktorianischen Stil in San Francisco

Foto: Justin Sullivan/Getty Images

Der nur 120 Seiten lange Roman Johann der Posthume von Jason Schwartz ist ein außergewöhnliches Buch. Dem einen oder anderen Leser dürfte es aber nicht ganz leichtfallen, sich auf diese sehr verständlich, um nicht zu sagen süffig geschriebene Prosa an der Grenze zwischen Essay, Lyrik und kulturwissenschaftlicher Enzyklopädie einzulassen. Schwartz, Jahrgang 1967, kommt aus New York, lebt mittlerweile in Florida und lehrt an der dortigen Universität unter anderem Creative Writing.

Vielen gilt er als bedeutender avantgardistischer Autor in den USA. Obwohl er bisher lediglich zwei Romane veröffentlicht hat. John the Posthumous, bereits 2013 erschienen…

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